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Warum du trotz Training nicht abnimmst – Fake Food im Weg

  • Autorenbild: Jonas
    Jonas
  • 16. Dez. 2025
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Dez. 2025

Mann frustriert nach Training – trotz Sport kein Gewichtsverlust durch falsche Ernährung
Training: ✅ Gewichtsverlust: ❌ Das Problem ist nicht das Training.

Du trainierst.

4x pro Woche.

10 Minuten täglich.

Konsistent.

Seit 8 Wochen.

Und die Waage? Bewegt sich nicht.

Kein Gramm runter.

Keine sichtbare Veränderung.


Dein erster Gedanke:

"Ich trainiere nicht hart genug."

"Ich muss mehr machen."


Falsch.


Das Problem ist nicht dein Training.

Das Problem ist deine Ernährung.

Du isst "gesund":

Vegane Wurst zum Frühstück.

Protein-Riegel als Snack.

Fertig-Salat mit Dressing zum Mittag.

Beyond Burger zum Abendessen.

Alles "gesund", oder?


Nein.


Alles Ultra-Processed Food (UPF).

Dein Körper reagiert darauf anders als auf echtes Essen.

Auch bei gleichen Kalorien.

Willkommen bei der 80/20-Regel:

80% Ernährung. 20% Training.




Die 80/20-Regel – warum Ernährung dominiert


Die Fitness-Industrie verkauft dir eine Lüge:

"Trainiere härter, dann nimmst du ab!"


In Wahrheit ist Gewichtsverlust zu 80% Ernährung.

Training ist wichtig.

Aber es ist der kleinere Hebel.


Warum?

Rechnen wir mal:

10 Minuten HIIT-Training:

Verbrennt ca. 100-150 Kalorien.

1 Beyond Burger (113g):

Enthält ca. 250 Kalorien.


Resultat:

Du trainierst 10 Minuten hart.

Dann isst du einen Burger.

Netto: +100 Kalorien.


In Wahrheit kannst du schlechte Ernährung nicht wegtrainieren.

Die Mathematik funktioniert nicht.



Problem 1 – Du isst Fake Food (ohne es zu wissen)

Du denkst, du isst gesund.


Frühstück:

Vegane Wurst, Vollkornbrot.


Snack:

Protein-Riegel.


Mittagessen:

Fertig-Salat mit Hähnchen und Dressing.


Abendessen:

Beyond Burger mit Süßkartoffel-Pommes (TK).


Sieht gesund aus, oder?

Schau dir die Zutatenlisten an:

  • Vegane Wurst: 18 Zutaten, Stabilisatoren, Aromen

  • Protein-Riegel: 22 Zutaten, Süßstoffe, Emulgatoren

  • Fertig-Salat-Dressing: 12 Zutaten, Zucker, Verdickungsmittel

  • Beyond Burger: 22 Zutaten, Methylcellulose, Soja-Isolat

  • TK-Pommes: 8 Zutaten, Palmöl, modifizierte Stärke


Das ist alles Ultra-Processed Food.

Zwei Gruppen aßen gleich viele Kalorien, gleiche Makros.

Gruppe A: Ultra-verarbeitet.

Gruppe B: Minimal verarbeitet.

Resultat: Gruppe B verlor mehr Gewicht und zeigte bessere Blutwerte.


Das bedeutet für dich:

Es ist nicht nur, WIE VIEL du isst.

Es ist, WAS du isst.

Dein Körper verarbeitet echtes Essen anders als Labor-Produkte.



Problem 2 – Ultra-Processed Food sabotiert deinen Stoffwechsel


UPF macht dich hungriger

Person mit Heißhunger – Ultra-Processed Food triggert mehr Hunger als echtes Essen
Hoch verarbeitetes Essen macht hungrig. Echtes Essen sättigt.

Warum isst du nach dem Beyond Burger noch Chips?

Weil UPF nicht richtig sättigt.


UPF ist oft arm an Ballaststoffen und reich an schnellen Kohlenhydraten und Fetten.


Resultat:

  • Blutzucker steigt schnell → fällt schnell

  • Heißhunger nach 2 Stunden

  • Du isst mehr, als du brauchst


Vergleich echtes Essen:

Linsen mit Gemüse?

  • Ballaststoffe sättigen lang

  • Blutzucker bleibt stabil

  • Kein Heißhunger


In Wahrheit ist das der Teufelskreis:

UPF → Heißhunger → mehr essen → kein Gewichtsverlust.



UPF fördert Entzündungen

Hoher UPF-Konsum ist mit 19% höherem Risiko für Herz-Kreislauf-Tod verbunden.


Warum?

UPF fördert chronische low-grade Entzündungen.


Entzündungen:

  • Erhöhen Insulinresistenz

  • Stören Hormonhaushalt

  • Machen Fettabbau schwieriger


Das bedeutet:

Du trainierst.

Aber dein Körper ist im Entzündungsmodus.

Fettabbau funktioniert nicht optimal.


Echtes Essen dagegen:

Anti-entzündlich.

Unterstützt Stoffwechsel.

Fettabbau läuft.



UPF wird anders verstoffwechselt

Dein Körper hat sich über Millionen Jahre entwickelt.


Er kennt:

  • Fleisch

  • Gemüse

  • Nüsse

  • Früchte


Er kennt nicht:

  • Methylcellulose

  • Soja-Isolat

  • Maltodextrin

  • Carrageen


Was passiert?

Dein Körper erkennt UPF nicht als "richtiges" Essen.

Hormone (Leptin, Ghrelin) funktionieren nicht optimal.


Resultat:

Sättigungsgefühl ist gestört.

Du isst mehr, als du brauchst.



Problem 3 – "Gesunde" Labels täuschen dich

Du achtest auf Labels:

  • "Vegan" ✅

  • "Bio" ✅

  • "High Protein" ✅

  • "Low Carb" ✅


Alle vier sagen nichts über Verarbeitungsgrad.


Beispiele:


Beyond Burger:

  • Vegan ✅

  • High Protein ✅

  • 22 Zutaten ❌

  • Ultra-verarbeitet ❌


Bio-Fertiglasagne:

  • Bio ✅

  • 25 Zutaten ❌

  • Ultra-verarbeitet ❌


Low-Carb-Protein-Riegel:

  • Low Carb ✅

  • High Protein ✅

  • 20 Zutaten ❌

  • Süßstoffe, Emulgatoren ❌


Ein Review zu vegan meat alternatives ordnet die meisten als "ultra-processed" ein – unabhängig vom "gesund"-Label.

In Wahrheit ist das Marketing.

Labels lenken ab von der Zutatenliste.


Was wirklich zählt:

Wie viele Zutaten?

Wie stark verarbeitet?




Die Lösung – Der Fake-Food-Filter


Schritt 1: Fake Food identifizieren

Regel:

Mehr als 5 Zutaten? Fake Food.

Zutaten, die du nicht aussprechen kannst? Fake Food.


Beispiele:

❌ Vegane Wurst (18 Zutaten)

❌ Protein-Riegel (22 Zutaten)

❌ Fertig-Dressing (12 Zutaten)

❌ Beyond Burger (22 Zutaten)

❌ TK-Pommes mit Zusätzen (8 Zutaten)


Was ist echtes Essen?

✅ Hähnchenbrust (1 Zutat)

✅ Brokkoli (1 Zutat)

✅ Reis (1 Zutat)

✅ Linsen (1 Zutat)

✅ Eier (1 Zutat)



Schritt 2: 80/20-Regel anwenden

Nicht: 100% perfekt essen.

Sondern: 80% echtes Essen, 20% flexibel.


Praktisch:

14 Mahlzeiten pro Woche (Frühstück, Mittag, Abend, 7 Tage).

80% = 11 Mahlzeiten: Echtes Essen.

20% = 3 Mahlzeiten: Darf auch mal Fake Food sein.


Eine Meal-Prep-Studie zeigt:

Menschen, die Mahlzeiten planen, essen 63% mehr Gemüse und deutlich weniger Ultra-Processed Food.


In Wahrheit ist das nachhaltig.

Keine Perfektion.

Keine Verbote.

Nur: Die Basis muss stimmen.



Schritt 3: Standard-Mahlzeiten aufsetzen

Problem:

Jeden Tag neu überlegen, was du isst → Entscheidungsmüdigkeit → Griff zu Fake Food.


Lösung:

5-7 Standard-Mahlzeiten, die du blind kannst.


Beispiel-Standard-Mahlzeiten:

  1. Hähnchen + Brokkoli + Reis

  2. Rührei + Spinat + Roggen-Sauerteig Brot

  3. Lachs + Süßkartoffel + Salat

  4. Linsen-Curry + Gemüse

  5. Hackfleisch + Zucchini-Nudeln + Tomatensauce


Jede Mahlzeit:

  • Max. 5 Zutaten

  • 10-15 Min Zubereitungszeit

  • Echtes Essen


In Wahrheit eliminierst du so Entscheidungen.

Keine Denkarbeit.

Nur System.




Real-Life-Beispiel: Vorher/Nachher

Gesunde Mahlzeit mit echten Lebensmitteln – Basis für Gewichtsverlust trotz Training
Echtes Essen. Keine 22 Zutaten. Das ist die Lösung.

Vorher (Fake Food):

Frühstück: Vegane Wurst, ToastSnack: Protein-RiegelMittag: Fertig-Salat mit DressingAbend: Beyond Burger, TK-Pommes

Zutatenliste gesamt: ~80 Zutaten.


Resultat:

  • Training: 4x pro Woche

  • Gewichtsverlust: 0 kg in 8 Wochen


Nachher (Echtes Essen):

Frühstück: 3 Eier, Roggen-Sauerteig Brot, AvocadoSnack: Nüsse, ApfelMittag: Hähnchen, Brokkoli, ReisAbend: Lachs, Spinat, Süßkartoffel

Zutatenliste gesamt: 10 Zutaten.


Resultat:

  • Training: 4x pro Woche (gleich!)

  • Gewichtsverlust: 6 kg in 8 Wochen


Was hat sich geändert?

Nicht das Training.

Die Ernährung.

80/20-Regel.




Die 3 System-Fehler beim Abnehmen

❌ Fehler 1: Mehr trainieren statt Ernährung fixen

"Ich nehme nicht ab → ich trainiere jetzt 6x pro Woche!"


Das Problem:

Du kannst schlechte Ernährung nicht wegtrainieren.

Die Mathematik funktioniert nicht.


Vergiss das.

Fix die Ernährung.

Dann funktioniert Training.



❌ Fehler 2: Auf Labels vertrauen

"Es ist vegan/bio/low-carb → also gesund!"


Das Problem:

Labels sagen nichts über Verarbeitungsgrad.

Beyond Burger ist vegan.

Hat trotzdem 22 Zutaten.


Was funktioniert:

Zutatenliste checken.

Nicht Label.



❌ Fehler 3: Kalorien zählen statt Qualität checken

"Ich esse nur 1.800 Kalorien → müsste abnehmen!"


Das Problem:

1.800 Kalorien Fake Food ≠ 1.800 Kalorien echtes Essen.

Dein Körper reagiert anders.


In Wahrheit:

Erst Qualität (echtes Essen).

Dann Quantität (Kalorien, falls nötig).

Nicht umgekehrt.



✅ Die Lösung:

Ernährung first. Zutatenliste checken. 80% echtes Essen.



Fazit

Du trainierst regelmäßig.

Aber nimmst nicht ab.


Das Problem ist nicht dein Training.

Das Problem ist deine Ernährung.

80% Ernährung. 20% Training.

Das ist die Realität.


Was du brauchst:

✅ Fake-Food-Filter (max. 5 Zutaten)

✅ 80/20-Regel (11 von 14 Mahlzeiten echt)

✅ Standard-Mahlzeiten (keine Entscheidungen)


Was rausfliegt:

❌ Vegane Wurst (18 Zutaten)

❌ Protein-Riegel (22 Zutaten)

❌ Fertig-Dressing (12 Zutaten)

❌ Beyond Burger (22 Zutaten)

❌ TK-Fake-Food


In Wahrheit ist die Lösung simpel:

Iss echtes Essen.

Trainiere weiter.

Die Waage bewegt sich.

Garantiert.


Bereit für echtes Essen statt Fake Food?


Schau dir unsere schnellen Rezepte mit echten Zutaten an – keine 22 Zutaten, nur echtes Essen.

Kombinier sie mit deinem Training. Die Waage wird sich bewegen.


schnelle Rezepte mit echtem Essen.

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