Die einfachste Ernährungsregel der Welt: Echtes Essen essen
- Jonas

- 16. Dez. 2025
- 5 Min. Lesezeit

Vergiss Kalorien zählen.
Vergiss Makros tracken.
Vergiss erstmal "intermittent fasting" und "carb cycling".
Hier ist die einzige Ernährungsregel, die funktioniert:
Iss echtes Essen.
Was ist echtes Essen?
Alles, was keine lange Zutatenliste braucht.
Ein Apfel. Eine Kartoffel. Ein Stück Hähnchen.
Das ist echtes Essen.
Beyond Burger mit 22 Zutaten?
Rügenwalder vegane Wurst mit 18 Zutaten?
Auch klassische Wurst mit 15 Zutaten?
Das ist kein Essen mehr.
Das ist ein Labor-Produkt.
Dein Körper erkennt den Unterschied.
Willkommen bei der einfachsten Ernährungsregel der Welt.
Was ist "echtes Essen"? (Die 3-Regel-Definition)
Regel 1: Keine Zutatenliste länger als 5 Zutaten
Beispiel Apfel:
Zutatenliste: Apfel.
Fertig.
Beispiel Beyond Burger:
Zutatenliste: Wasser, Erbsenprotein-Isolat, Rapsöl, Kokosöl, Methylcellulose, Hefeextrakt, Aromen, Farbstoffe, Stabilisatoren, Emulgatoren...
22 Zutaten.
Das ist kein Essen.
Das ist Chemie.
Die Regel:
Mehr als 5 Zutaten? Zurück ins Regal.
Regel 2: Keine Inhaltsstoffe, die du nicht aussprechen kannst
Beispiel Hähnchenbrust:
Zutat: Hähnchen.
Kannst du aussprechen? ✅
Beispiel vegane Wurst:
Zutaten: Methylcellulose, Carrageen, Natriumtripolyphosphat, Kaliumchlorid...
Kannst du aussprechen? ❌
In Wahrheit ist das ein guter Filter:
Dein Körper hat sich über Millionen Jahre entwickelt.
Er kennt Fleisch. Gemüse. Nüsse. Früchte.
Er kennt keine Methylcellulose.
Das ist ein Verdickungsmittel aus Holz.
Warum sollte dein Körper das als Essen erkennen?
Regel 3: Es wächst, läuft oder schwimmt (oder kommt direkt daraus)
Echtes Essen:
Wächst: Gemüse, Obst, Getreide
Läuft: Fleisch (Huhn, Rind, Schwein)
Schwimmt: Fisch, Meeresfrüchte
Kommt direkt daraus: Eier, Milch
Fake Food:
Wird im Labor zusammengesetzt
Braucht 20+ Schritte zur Herstellung
Sieht aus wie Essen, ist aber keins
Beispiel:
Kartoffel → wächst → echtes Essen ✅
Kartoffelchips mit 12 Zutaten → Labor-Produkt ❌
Warum "echtes Essen" funktioniert (Die Wissenschaft)
Studie 1: Minimal verarbeitet vs. Ultra-processed

Eine Studie der Nature Communications (2025) verglich zwei Gruppen über 8 Wochen:
Gruppe A: Ultra-verarbeitete Diät (lange Zutatenlisten, viele Zusatzstoffe)
Gruppe B: Minimal verarbeitete Diät (echtes Essen, kurze Zutatenlisten)
Wichtig: Beide Gruppen aßen gleich viele Kalorien, gleiche Makros (Protein, Fett, Kohlenhydrate).
Resultat:
Die minimal verarbeitete Gruppe verlor mehr Gewicht und zeigte bessere Blutwerte (Cholesterin, Blutzucker).
Das bedeutet für dich:
Es ist nicht nur, WIE VIEL du isst.
Es ist, WAS du isst.
Dein Körper verarbeitet echtes Essen anders als Labor-Produkte.
Studie 2: Ultra-processed Food und Herz-Kreislauf-Risiko
Das European Journal of Preventive Cardiology (2025) untersuchte über 39.000 Menschen über 25 Jahre.
Ergebnis:
Menschen, die am meisten Ultra-Processed Food (UPF) aßen, hatten 19% höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Tod.
Was ist UPF?
Alles mit langer Zutatenliste:
Wurst
Fertiggerichte
Vegane Wurst
Beyond Burger
Chips
Softdrinks
In Wahrheit ist der Verarbeitungsgrad der Killer.
Nicht das Fleisch.
Nicht das Fett.
Die Verarbeitung.
Studie 3: Jugendliche und echtes Essen
Das Public Health Nutrition (2017) untersuchte 249 Jugendliche.
Ergebnis:
Je mehr minimal verarbeitete Lebensmittel (echtes Essen) sie aßen, desto geringer das Übergewichts-Risiko.
Das bedeutet:
Echtes Essen schützt vor Übergewicht.
Unabhängig von Kalorien.
Warum?
Echtes Essen sättigt besser.
Echtes Essen versorgt den Körper mit Nährstoffen.
Fake Food triggert Heißhunger.
Fake Food erkennen – Die schwarze Liste
Was fliegt raus?
1. Klassische Wurst & Aufschnitt
Warum?
Zutatenliste: Fleisch, Nitritpökelsalz, Stabilisatoren, Aromen, Farbstoffe, Konservierungsstoffe...
12-15 Zutaten.
Hochverarbeitet.
Alternative:
Echtes Fleisch. Hähnchenbrust. Rindersteak. Hackfleisch.
2. Vegane Wurst & Fleischersatz
Warum?
Zutatenliste: Soja-Isolat, Methylcellulose, Aromen, Farbstoffe, Emulgatoren, Stabilisatoren...
18-22 Zutaten.
Hochverarbeitet.
Ein Review zu veganen Fleischalternativen ordnet die meisten als "ultra-processed" ein – viele Zutaten, Emulgatoren, Aromen, Farbstoffe.
Alternative:
Echtes pflanzliches Protein. Linsen. Bohnen. Tempeh (fermentierte Sojabohnen, 1 Zutat).
3. Fertiggerichte
Warum?
Pizza aus dem Tiefkühler: 30+ Zutaten.
Fertig-Lasagne: 25+ Zutaten.
Alternative:
Selbst kochen. 10 Minuten. Echte Zutaten.
4. "Gesunde" Snacks
Protein-Riegel: 20 Zutaten.
Vegane Cookies: 18 Zutaten.
"Low-Carb"-Brownies: 22 Zutaten.
Vergiss das Label "gesund", "vegan", "low-carb".
Schau auf die Zutatenliste.
Mehr als 5? Fake Food.
Echtes Essen im Alltag – so setzt du es um
Schritt 1: Supermarkt-Regel anwenden
Geh durch den Supermarkt.
Nimm nur Dinge mit maximal 5 Zutaten.
Beispiel:
Hähnchenbrust: 1 Zutat ✅
Brokkoli: 1 Zutat ✅
Reis: 1 Zutat ✅
Olivenöl: 1 Zutat ✅
Vegane Wurst: 18 Zutaten ❌
Eine Meal-Prep-Studie (IJBNPA) zeigt:
Menschen, die Mahlzeiten planen, essen 63% mehr Gemüse und deutlich weniger Ultra-Processed Food.
In Wahrheit machst du 80% richtig, wenn du die Supermarkt-Regel anwendest.
Schritt 2: Außenring-Strategie
Bleib am Außenring des Supermarkts.
Dort sind:
Gemüse
Obst
Fleisch
Fisch
Eier
Milchprodukte
Die Mitte des Supermarkts?
Fake Food Zone.
Fertiggerichte, Snacks, Süßigkeiten.
Alles mit langer Zutatenliste.
Schritt 3: Wenn Zutatenliste, dann kurz
Manchmal brauchst du verpackte Lebensmittel.
Brot. Joghurt. Nudeln.
Regel:
Schau auf die Zutatenliste.
Beispiel Joghurt:
✅ Gut: Milch, Milchsäurekulturen (2 Zutaten)
❌ Schlecht: Milch, Zucker, modifizierte Stärke, Aromen, Farbstoffe, Stabilisatoren (6+ Zutaten)
Beispiel Brot:
✅ Gut: Roggen-Sauerteig, Wasser, Hefe, Salz (4 Zutaten)
❌ Schlecht: Weizenmehl, Zucker, Pflanzenöl, Konservierungsstoffe, Emulgatoren... (8+ Zutaten)
Ohne Trigger: kein System.
Die 3 System-Fehler beim "Echtes Essen"-Ansatz
❌ Fehler 1: Auf Labels vertrauen statt auf Zutatenlisten
"Es steht 'vegan' drauf – also gesund!"
"Es steht 'bio' drauf – also echt!"
Das Problem:
Labels sagen nichts über Verarbeitungsgrad.
Beyond Burger ist vegan.
Hat trotzdem 22 Zutaten.
Vergiss das.
Schau auf die Zutatenliste.
Nicht auf das Marketing.
❌ Fehler 2: Perfektionismus
"Ich kann nur echtes Essen essen, wenn ich alles selbst koche!"
Das Problem:
All-or-Nothing-Denken führt zu Scheitern.
In Wahrheit:
80% echtes Essen reichen.
20% dürfen auch mal Ausnahmen sein.
Aber die Basis: echtes Essen.
❌ Fehler 3: Alte Produkte ersetzen statt neu denken
"Ich esse jetzt vegane Wurst statt normaler Wurst."
Das Problem:
Du ersetzt Fake Food mit anderem Fake Food.
Was funktioniert:
Neu denken.
Nicht: "Wie ersetze ich Wurst?"
Sondern: "Was ist echtes pflanzliches Protein?"
Linsen. Bohnen. Tempeh.
Das ist die Antwort.
✅ Die Lösung:
Zutatenliste checken. 80/20-Prinzip. Echtes Protein statt Ersatz.
Real-Life-Beispiel: 1 Tag mit echtem Essen

Frühstück:
3 Eier, Roggen-Sauerteig Brot, Avocado.
Zutaten: 3.
Mittagessen:
Hähnchenbrust, Brokkoli, Süßkartoffel, Olivenöl.
Zutaten: 4.
Abendessen:
Lachs, Spinat, Quinoa, Zitrone.
Zutaten: 4.
Snack (falls nötig):
Nüsse, Apfel.
Zutaten: 2.
Gesamtzutaten für den ganzen Tag: 13.
Kein Beyond Burger nötig (22 Zutaten in einem Produkt).
Keine vegane Wurst (18 Zutaten).
Nur echtes Essen.
In Wahrheit ist gesunde Ernährung simpel.
Nicht kompliziert.
Nicht teuer.
Einfach: Echtes Essen essen.
Fazit
Vergiss Kalorien zählen.
Vergiss Makros.
Vergiss komplizierte Ernährungspläne.
Die einzige Regel, die funktioniert:
Iss echtes Essen.
Die 3 Regeln:
✅ Keine Zutatenliste länger als 5 Zutaten
✅ Keine Inhaltsstoffe, die du nicht aussprechen kannst
✅ Es wächst, läuft oder schwimmt
Was rausfliegt:
❌ Wurst (hochverarbeitet)
❌ Vegane Wurst (genauso hochverarbeitet)
❌ Fertiggerichte
❌ "Gesunde" Snacks mit langer Zutatenliste
Was bleibt:
✅ Gemüse
✅ Obst
✅ Fleisch, Fisch, Eier
✅ Linsen, Bohnen,
✅ Nüsse
Das ist echtes Essen.
Alles andere ist Fake Food.
Dein Körper kennt den Unterschied.
Bereit für echtes Essen im Alltag?
Schau dir unsere schnellen, gesunden Rezepte an – nur echte Zutaten, keine langen Zutatenlisten.
10 Minuten Zubereitung. Echtes Essen. Familienfreundlich.



